Borussia Brauerei

Borussia Brauerei

1888 eröffnete der Unternehmer Max Meinert die Borussia-Brauerei mit Ausschanklokal und Biergarten an der Spree. 1898 wurde die Brauerei von der Schultheiss AG gekauft und stark erweitert. Aufgrund eines Magistratsbeschlusses der ehemaligen DDR vom 26. März 1959 wurden sechs Berliner Brauereien als juristische Personen mit Wirkung vom 1. April 1959 aufgelöst. An ihre Stelle trat mit gleicher Wirkung die VEB Berliner Brauereien und wurde damit Rechtsnachfolger.

Weissbierbrauerei Willner

Weissbierbrauerei Willner

1882 von Emil Willner gegründet, wurde 1935 die Berliner Brauerei eine Offene Handelsgesellschaft, weshalb sich der Namen in Berliner Weissbierbrauerei E. Willner OHG änderte. 1948 entstand eine Aktiengesellschaft, weshalb der Brauereiname in Willner Brauerei AG geändert wurde. 1949 erfolgte die Enteignung und die Eingliederung in die Berliner Brauereien GmbH als Treuhandbetrieb Willner Brauerei.

Sternburg Brauerei

Sternburg Brauerei

Die Brauerei Sternburg GmbH wurde 1913 in Lützschena gegründet und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Der Ursprung reicht bis in das Jahr 1278 zurück, in dem das Rittergut Lützschena zwischen Elster und Mühlteich erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1405 erwarb Wilhelm von Uechtritz ein Rittergut in Lützschena und auch die dazugehörige Braustätte. Freiherr Speck von Sternburg wurde im Jahr 1822 der neue Besitzer der Brauerei, die sich ab 1882 auch „Freiherrlich Sternburgsche Brauerei" nannte. 1823 erhielt er vom Leipziger Stadtrat für seinen Burgkeller die Ausschankgenehmigung.

Sternecker Brauerei

Sternecker Brauerei

Das ehemalige Schloss Weißensee war die volkstümliche Bezeichnung für das schlossähnliche Bauwerk, das sich bis zum Brand im Jahr 1919 im heutigen Park am Weißen See im Ortsteil Weißensee des Berliner Bezirks Pankow befunden hatte. 1874 wurde das „Schloss" verpachtet und zu einer Vergnügungsstätte umgebaut, deren Betreiber zunächst häufig wechselten. Schließlich entwickelte Rudolf Sternecker das Unternehmen zu dem vielbesuchten, See und Park einschließenden „Welt-Etablissement Schloss Weißensee". Zum Vergnügungspark mit Seeterrasse gehörten Rutschbahn, Musikpavillon, Würfelbuden, Karussells sowie zwei Tanzsäle und verschiedene Bierlokale; sogar Ballonfahrten wurden geboten.

Böhmisches Brauhaus

Böhmisches Brauhaus

Das Sudhaus wurde 1868-1869 errichtet. Die weiteren Gebäude des Brauhauses wurden in den 1870er und 1880er Jahren erbaut. Es beinhaltet drei miteinander verbundene zwei- und dreigeschossige Kellergewölbe mit einer Fläche von mehr als 3000 Quadratmetern, welche teilweise als Eiskeller genutzt wurden. 1883 wurde eine Kältemaschine der Linde AG eingesetzt, wonach der Eiskeller fortan überwiegend als Lager verwendet werden konnte. 1898-1899 wurde eine fünfgeschossige pneumatische Mälzerei nach Plänen des Brauereibauspezialisten Arthur Rohmer erbaut.

Bärensiegel

Bärensiegel

Das Gelände wurde nach Plänen des Architekten Max Jacob in den Jahren 1904 bis 1906 mit Fabrikbauten versehen. Die Bauausführung oblag Albert Pförtner. Zubringergleise verbanden dieses Gelände mit dem Außenring. Ab den 1920er Jahren wird der Betrieb als Reichsmonopolverwaltung für Branntwein, Berlin, Abteilung Adlershof genannt. 1947 ist der Betrieb als Spiritus Inspektion (Direktion), Abt. Adlershof geführt worden. 1949 wurde auf Beschluss des Magistrats von Groß-Berlin der VEB Großberliner Getränkeindustrie gegründet.

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