Verwaltungsgebäude mit Festsaal

An diesem imposanten Bau (1899-1906) kann man die Hoffmannsche Gestaltungsmittel an der roten Ziegelverblendung, mit sowohl schmückenden als auch gliedernden Elementen aus hellem Sandstein am besten studieren. Das Verwaltungsgebäude in direkter Nachbarschaft der Betriebszentrale von der Heilanstalt wurde gleichzeitig mit dem Genesungsheim gebaut und 1906 fertiggestellt. Unter den verschiedenartigen Bauten der ehemaligen Irrenanstalt fällt besonders das dreigeschossige Verwaltungsgebäude auf, das sich in der Hauptachse hinter dem Torhaus erhebt. Der lang gestreckte Baukörper mit Mittelrisalit und kurzen Seitenflügeln ist als repräsentativer Höhepunkt gestaltet. Durch das von Sandsteinpilastern und gesprengtem Giebel gerahmte Hauptportal betritt man eine Halle mit Kreuzgewölbe und vier Säulenpaaren. Ursprünglich waren Büros, Bibliotheks- sowie Arbeits- und Wohnräume für Ärzte entlang der Vorderfront und in den Seitenflügeln angeordnet, ein zweigeschossiger Festsaal mit Bühne befindet sich über der Halle im Mitteltrakt. Die Fläche zwischen Torhaus und Verwaltungsgebäude, die rechts und links von den Schmalseiten zweier großer Bettenhäuser eingefasst wird, hatte Ludwig Hoffmann als Schmuckplatz angelegt. So entstand eine Art Ehrenhof, der die imposante Wirkung des Hauptgebäudes noch steigerte. Auch an seiner Rückseite öffnet sich eine große Freifläche, die wiederum seitlich von den Schmalseiten zweier Bettenhäuser gerahmt ist.

Heute wird es als Bürogebäude genutzt. In dem Gebäude befindet sich ein großer Festsaal, welcher leider heute nicht mehr genutzt wird. Ansonsten erfüllt das Gebäude nur noch zu Teilen seine Funktionen.


Standort: Berlin

Eigentümer: unbekannt

Bauherr: Magistrat Berlin

Architekt: Ludwig Hoffmann

Fotograf: Denny Müller

Status: Teilnutzung

Stand: 2018

Quelle: Landesdenkmalamt Berlin/ Hoffmann, L., Aus Alt- und Neu-Berlin, Ausstellung der Akademie der Künste Berlin, Berlin 1922 / Wikimedia Foundation Inc.

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