Saturday, 16 December 2017

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Sporthotel und Kongresszentrum

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Folgende Dokumente stehen als PDF zur Verfügung:

icon_pfeil_rechtsEinrichtungsvarianten

icon_pfeil_rechtsAnsichten

icon_pfeil_rechtsEmpfangshalle

icon_pfeil_rechtsVersorgungsanforderung Paedagogenkongress

icon_pfeil_rechtsSockelgeschoss

icon_pfeil_rechts1.Obergeschoss

icon_pfeil_rechts2.Obergeschoss

icon_pfeil_rechtsGrundriss Sporthotel

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Der einstige DDR-Vorzeigebau steht seit mehr als zehn Jahren leer. Die Berliner Niederlassung TLG Immobilien sind die Eigentümer von dem 6,3 Hektar großen Rand-Grundstückes des Sportforums. 2002 plante eine Unternehmensgruppe ein hochkarätiges Ensemble mit Mehrzweck- und Tennishallen, Badminton-, Bowling- und Squash-Anlagen, Fitness-Center und Restaurants. Kosten: 50 Millionen Euro. Das Unternehmen Leicher GmbH & Co Beteiligungs-KG Bernau ging dieser Zeit in die Insolvenz. Berlin gehören seit 1998 die übrigen knapp 50 Hektar des Sportforum-Geländes, darunter alle 25 Sportstätten. Seit der Wende flossen schon fast 100 Millionen Euro in die Sanierung des von Europas größtem Sport- und Trainingszentrum, für das 1954 Baubeginn war.

Der SC Dynamo Berlin war ein DDR-Sportclub, der von 1954 bis 1991 existierte. Er war ein Zentrum leistungssportlicher Förderung der Sportvereinigung Dynamo (Sportvereinigung des Ministeriums des Innern/Polizei und des Ministeriums für Staatssicherheit). Der SC Dynamo Berlin nutzte einen großzügigen, noch heute existierenden Sportkomplex in Berlin-Alt-Hohenschönhausen, das sogenannte Sportforum (auch Dynamo-Sportforum) mit Leichtathletikstadion, Turnhallen, Schwimmhalle, Rollschuhbahn, Eishockeyhalle, Eisschnelllaufbahn, und Radrennbahn.

In den Jahren 2007-2008 diente die Anlage als Filmkulisse für die Sat1 Serie "GSG 9 - Ihr Einsatz ist ihr Leben", welche aus 25 Episoden a 2 Staffeln bestand. Aufgrund niedriger Quoten wurde die Serie schnell eingestellt. Das Bundeseinsatzkommando - kurz BEK - ist die in der 1. Staffel der TV-Serie etwas merkwürdigerweise aufgetauchte Kommandoeinheit der Bundespolizei und damit der fiktive, bundespolizeiliche Gegenpart zum Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. Für die Dreharbeiten wurde das alte Kongresszentrum am Weißenseer Weg umgebaut und diente in der Serie als das Lagezentrum der "GSG "9.

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Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ Kommando 3

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Das Wachregiment „Feliks Dzierzynski" war ein paramilitärischer Verband und Teil der Bewaffneten Organe der DDR. Es wurde im November 1954 gegründet und unterstand dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Benannt war es nach Felix Edmundowitsch Dserschinski, dem Gründer der sowjetrussischen Geheimpolizei Tscheka.

Das Anfang 1951 entstandene Wachbataillon A beim MfS war an der Niederschlagung des Aufstands vom 17. Juni 1953 beteiligt. Das Wachregiment als militärischer Arm des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR wurde dann im November 1954 aufgestellt. Der Stab war in Berlin-Adlershof untergebracht. Einheiten des Wachregiments sicherten unter anderem den Mauerbau in Berlin 1961. Im Jahr 1967 erhielt das Wachregiment den Namen Feliks Dzierzynski. Seit Mitte der 1980er Jahre unterstand das Wachregiment direkt der Arbeitsgruppe des Ministers Erich Mielke. Dem Wachregiment unterstanden 1989 mehr als 11.000 Mann. Es wurde nach der Wende in der DDR Anfang 1990 aufgelöst.

Die Aufgaben umfassten vor allem den militärisch-operativen Wach- und Sicherungsdienst (MOWSD) an Staats- und Parteieinrichtungen auf dem Gebiet Ost-Berlins und Umgebung. In den Bezirksstädten der DDR wurde dieser Auftrag von kleineren Wach- und Sicherungseinheiten (WSE) durchgeführt. Diese WSE hatten ihre Dienstobjekte üblicherweise auf dem Gelände der jeweiligen Bezirksverwaltung des MfS. Das Wachregiment bildete auch die operativ-militärische Reserve der Regierung zur Sicherung der öffentlichen Ordnung und der Regierung.

Weitere Aufgaben waren:

* Sicherung von Großveranstaltungen (auch in Zivil).

* Sicherung der Wandlitzer Waldsiedlung (Wohnobjekt der Partei- und Staatsführung)

* Sicherung besonderer militärischer Anlagen (Führungseinrichtungen/Bunker), z. B. Kommando 4

* Bau der Bunkeranlagen (z. B. Objekt 5001 und 5005) durch das Baubataillon des Kommandos 4

* Sicherung und Bewachung von Bauplätzen und Anlagen des Ministeriums innerhalb und außerhalb von Berlin (DE87)

* Spezielle Einheiten von Gruppen- bis Kompaniestärke unterstützten auch andere Hauptabteilungen des MfS in diversen Bereichen (z. B. Ehrenkompanie (28. und 29. MSK im 10. MSB), Übernahme spezieller Sicherungsmaßnahmen, Transportschutz, Ministerreserve (jeweils Kommando A und/oder 30. Mot.-Schützen Kompanie (MSK) im 10. Mot.-Schützen Bataillon (MSB)) Hundestaffel).

Gliederung

Die Unterteilung war in Kommandos gegliedert (Stand 1980 bis 1989)

* Kommando 1 – Standort Adlershof, Standorte in den Bezirken

* Kommando 2 – Standort Erkner

* Kommando 3 – Standort Teupitz

* Kommando 4 – Standort in Eberswalde-Finow, später (Mitte der 80er-Jahre) in Erkner, Prenden und Biesenthal

* Kommando 5 – Standort bis 1982 Freienbrink dann Ahrensfelde

Kommando 3 Teupitz (TÜT) Schützenbataillon/ Gruppenführerschule/ Übungsplatz

Am Truppenübungsplatz Teupitz (TÜT) gab es folgende Einrichtungen:

* Kaserne

* Truppenübungsplatz

o Schießplatz I für praktische Ausbildung

o Schießplatz II für theoretische Ausbildung

o Sturmbahn

o Häuserkampfplatz I

o Häuserkampfplatz II

o Feldlager

o „Tabaksee" für SPW-Schwimmübungen

o Kfz-Lehrbahn mit Schulungsgebäude für SPW-Ausbildung

o Turnhalle

o Judohalle zur Kampfsportausbildung

o Sportplatz

o Munitionslager mit Hochspannungssicherungsanlage(HSA)

o Fuhrpark mit großen Hallen

o Mobilmachungspark im Munitionslager

o Unteroffiziersschule für Militärkraftfahrer und für Gruppenführer (GFAK)

o 1. und 2. GFAK für das Wachregiment, 3. GFAK für den Einsatz in den Wach- und Sicherungseinheiten der Bezirke. Unterbringung erfolgte in Baracken,

* Kultur- und Veranstaltungshaus

* Medpunkt (Poliklinik)

* Verkaufsstelle (MHO)

* Speisesaal und Kasernenküche (Offiziere und Mannschaften getrennt)

* Kfz.-Gruppenführer-und Militärkraftfahrerschule



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