Sunday, 19 August 2018

Reichsverkehrsministerium - Der Abriss

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Entsprechend der Berliner Denkmalliste in ihre aktuellen Fassung vom 01.09.2010 steht der ehemalige Erweiterungsbau des ehemaligen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten (Baujahr 1894), später Teil des Reichsverkehrsministeriums Leipziger Straße 125 als Baudenkmal unter Schutz. Nach Übergabe in Bundesvermögen 1994 fand eine Nachfolgenutzung nicht statt und die Gebäude standen seitdem leer und verfielen. Jedoch wurden einige Jahre im Haus der Voßstraße 33 illegale Partys veranstaltet. Ab 2004 nutzte das "Kunst- und Kulturhaus Voßstraße e.V." das Gebäude als Galerie und Veranstaltungsort. Nach einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen der Deutschen Bahn und dem Bund wurde das Gelände Anfang 2012 an Harald Huth verkauft. Im September 2012 wurde mit dem Abbruch von Gebäudeteilen (erst Gold- u. Silbermanufaktur, dann Preußisches Handelsministerium, dann Reichsverkehrsministerium, dann Verkehrsministerium der DDR), der Entfernung von historischen Kelleranlagen und des Bunkers begonnen, mittlerweile entsteht dort bis zum Frühjahr 2014, in unmittelbarer Nähe des Potsdamer Platzes, Geschäfte, Büros und Wohnungen. Die Häuser Leipziger Straße 125 und Voßstraße 33 sowie die Fassade des angebauten Seitenflügels sollen erhalten bleiben.


Fotoaufnahmen: wesenstein

Quellen:  Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, HGHI

Internet: http://www.hghi.de

                Leipziger Straße 125

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