Saturday, 26 May 2018

17/5002 Tarnaufbauten

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Die oberirdischen Aufbauten für die darunter befindlichen Zugänge, Montageschacht,  Notausstieg, Dieselabgas und Betonhauben für Zu- und Abluft, dienten zur militärischen Tarnung des Objektes, um eine eindeutige Nutzung  durch aussen bzw. der Luftaufklärung nicht zu ermöglichen.  Zugänge und Schächte sind nach der Wende mit Beton verfüllt und die Tarnaufbauten, bis auf die drei Betonhauben, demontiert worden.

Auf den Fotoaufnahmen, aus dem Jahr 2003, sind das Eingangsbauwerk, der Montageschacht und die Hochspannungssicherungsanlage (HSA) zu erkennen . Mit einer Kernbohrung, in der Tunneldecke am hinteren Ende vom Eingangsbauwerk,  schuf man sich erstmalig einen illegalen Zugang, welcher am 25.01.2008 versiegelt wurde. 

Im Rahmen von Dokumentationsarbeiten gab es durch den Verein Bunker5001 e.V. im Zeitraum von August bis November 2010 über eine Vereinsmitgliedschaft die Möglichkeit das Bauwerk zu erkunden und an dem Projekt mitzuwirken. Am 11.11.2010 musste der Bunker verschlossen werden und somit ist eine Besichtigung nicht mehr möglich. Der Raum unterhalb der Kernbohrung wurde verschalt und komplett ausbetoniert, sowie die Öberfläche geebnet.

 


Fotoaufnahmen: Fernaufklärer